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Schotten in Anklam

Inhalt:
    1. Schotten in Anklam, von [Johannes Weygardus] Bruinier,
      Heimatkalender Anklam 1929, S.35
    2. Schotten in Anklam, von M[artin] Bethe,
      Heimatkalender Anklam 1931, S.42-45
Abschrift: Gerhard Wöhner, Rostock, Januar 2005

Hinweis:Namen, die nicht vom Autor hervorgehoben wurden, sind ergänzend kursiv gesetzt. Fußnoten sind in eckigen Klammern in den Text hereingezogen.

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Schotten in Anklam
von [Johannes Weygardus] Bruinier
Heimatkalender Anklam 1929, S.35

Herr Sanitätsrat Dr. Bethe in Stettin teilte mir mit, daß in Anklam sicher folgende Schotten ansässig waren:

  1. Wilhelm Rovan (Rohwen, Rhowan), 1580 als Krämer, 1590 als Ratsherr erwähnt, lebt noch 1600, vermählt mit Ilsabe Mehl. Seine Töchter waren Anna, vermählt mit Lorenz Dinnies, und Emerentia, vermählt mit Georg Barckeley.
  2. Georg Barckeley, Krämer, gestorben in Anklam 29.April 1615.
  3. Albrecht Davidson, 1590 schottischer Krämer.

Schotten, die Herr Sanitätsrat Dr. Bethe in anderen pommerschen Städten gefunden hat, sind:

Ankroft (Anker), Attinson, Baldewin (Balduin, Ballentin), Behre, Bethon (Bethun, Bethen), Bisdahl, Blantte, Botter, Bruce, Buntink (Bontin), Dick, Dirikson, Donat, Dresdal, Drunn, Elitzson, Enssol (Enselin), Erskein (Eschen), Forgast, Garner, Gerbiß, Gibson, Gordon, Hamilton, Hepburn (Hebron), Herkules, Hippe, Jung, Kair, Keith (Keist), Kerner, Kinthor, Kork, Leslie, Lavinsthon, Lindsay, Löfen, Mackenthun, Macktoll, Manson, Masset, Moller, Montgomery, Murray, (Möringk), Nickelson, Pattensen, Peterson, Pfeiff (= Fife), Robbertson, (Roberts, Rubberts), Schack (= Jack), Spalding, Wasse, Watson, Witton, Zander.

Als mir Herr Sanitätsrat Dr.Bethe von solchen Schotten in Pommern erzählte, machte ich begreiflicherweise ein etwas ungläubiges Gesicht; er stand aber für die Tatsache ein, an die ich dem Familienforscher gegenüber zu zweifeln nicht berechtigt bin, da er gewiß über glaubwürdige Belege verfügt. Manche der Anklamer Namen des 15./16. Jahrhunderts waren mir schon vorher verdächtig gewesen, da sie sich keiner Deutung fügen wollten. Hier hat man vielleicht eine Handhabe. Interessant ist die Frage unter allen Umständen [In der 2. Hälfte des 16.Jahrhunderts suchte Maria Stuart ihre kalvinistischen Untertanen durch Gewaltmaßregeln zu unterdrücken. Sollte dies zu Auswanderungen geführt haben ?].

B r u i n i e r.


Schotten in Anklam
von M[artin] Bethe
Heimatkalender Anklam 1931, S.42-45

Im Heimat-Kalender Anklam 1929, der erst vor kurzen in meine Hände gelangt ist, werde ich S.35 als Kronzeuge angeführt für die Tatsache, daß in früheren Jahrhunderten in einer ganzen Reihe von pommerschen Städten Schotten ansässig gewesen sind. Beweise für diese meine Behauptungen beizubringen, erübrigt sich eigentlich angesichts des Umstandes, daß in der Literatur, wenn auch sehr zerstreut, genügend Material darüber zu finden ist. Aber es gibt auch eine, allerdings englisch geschriebene, Monographie, die diesen Gegenstand sehr ausführlich behandelt: "The Scots in Germany" von Th.A. Fischer, Edinburg 1902. In dieser wird auch Pommern genügend berücksichtigt. Ausschließlich mit den Schotten in Pommern befaßt sich eine Arbeit von Riemann (Zeitschr. für preuß. Gesch. und Landeskunde. Bd.III. S.557-612, Berlin 1866), betitelt: " Die Schotten in Pommern im 16. und 17. Jahrhundert und ihr Kampf mit den Zünften." Die Stadtgeschichten von Neustettin (Prof. Tümpel: Neustettin in 6 Jahrhunderten. 1910), von Rügenwalde (Fr. Böhmer), von Stolp (Bartholdi), von Lauenburg (Prof. Dr. Schultz), von Dramburg (v. Niessen), machen dort ansässige Schotten namhaft. Außerdem finden sich in den Bürgeraufnahmebüchern von Stettin, Stralsund, Greifswald, Cammin etc. Schotten mehr oder minder zahlreich, teils durch den Zusatz "scotus " oder " ein Schotte" als solche gekennzeichnet, teils der Namensform nach unbverkennbar schottischer Abstammung. Ferner sind von den pommerschen Herzögen eine ganze Reihe von Mandaten und Edikten, das erste von 1546 gegen die schottischen Woll- und Fellkäufer erhalten und ein dickleibiges Aktenstück des Reichskammergerichts in Wetzlar, (Staatsarchiv Stettin G. Nr. 79) enthält einen 1599-1604 geführten Prozeß der in Greifswald ansässigen Schotten, denen die Aufnahme in die dortige Kramerzunft verweigert worden war, "denn kein Schotte solle der Kramerkompanie würdig sein". Auch das Bürgerrecht wurde den Schotten als Ausländern und gefährlichen Konkurrenten in vielen Städten verweigert, und sie haben lange und schwer kämpfen müssen, um es zu erlangen. In Greifswald, wo die Schotten nächst Stralsund in besonders großer Zahl zu finden sind, hatten sie sich zu einer fest geschlossenen Gesellschaft der "schottischen Kompagnie" unter der Altermännern Hans Levesten und Walter Eskin vereinigt, um ihren Landsleuten, aber auch andern armen Leuten, mit Rat und Tat beizustehen. Diese Kompagnie bestand von 1590-1676 und besaß in der Fischerstraße ein eigenes Haus seit 1624, das sie bei Auflösung der Gesellschaft der Marienkirche schenkte.

An der Tatsache, daß im 15., 16. und 17. Jahrhundert zahlreiche Schotten in Pommern ansässig waren, kann also nicht gezweifelt werden. Sie bevorzugten als Wohnorte die dem Meere nahen Handelsstädte, und so erscheint es nicht verwunderlich, daß wir sie auch in Anklam finden. Und zwar müssen sie dort schon verhältnismäßig früh in großer Zahl vorhanden gewesen sein, denn bereits 1555, 1584 und 1613 erläßt der Rat von Anklam Lokalverordnungen gegen die schottischen Fellkäufer, 1605 und 1606 gegen die schottischen Tabulett-Krämer [s. Riemann l.c. S.607]. Ja, diese Stadt hatte sogar schon 1518 eine Streitsache mit Schottland, die sich im weiteren Verlauf zu einer hochpolitischen Angelegenheit auswuchs. In diesem Jahr war die Ladung eines aus Anklam stammenden Schiffes in Aberdeen zurückgehalten worden. Die Besitzer Hans Knaake und Hans Steffen aus Anklam wenden sich, nicht zufrieden mit der Entscheidung des schottischen Gerichtshofes, an den Herzog Bogislav von Pommern. Auf dessen Anordnung wird zunächst gegen schottische Kaufleute aus St.Andrews Vergeltung geübt, ihre Güter werden beschlagnahmt und sie selbst gefangen gesetzt. Dann kommt es zu einem Briefwechsel zwischen Jakob IV. von Schottland und dem Herzog Bogislav mit Einsendung der Gerichtsakten. [s. Riemann l.c. und Fischer l.c. S.22].

Es müssen also in Anklam noch viel mehr Schotten zu finden sein, als die im Heimatkalender 1929 angeführten. Tatsächlich brachte mir eine kurze zweimalige Einsicht in die dortigen Kirchenbücher mehrere neue Funde, besonders in den Taufregistern der Marienkirche, die bis 1606 zurückreichen. In diesen hat der Pastor des öfteren bei den fremdländischen Namen noch den Zusatz "scotus" gemacht, so daß jeder Zweifel ausgeschlossen ist. Bei anderen Namen, deren Träger sicher Schotten waren, fehlt dieser Zusatz, z.B. bei Rowan und Barckeley. Nach meinen Erfahrungen in anderen Städten, z.B. Greifswald, wird als "scotus" nur der bezeichnet, der aus irgendwelchen Gründen noch nicht als Bürger der Stadt aufgenommen worden ist. Sobald er aber Aufnahme gefunden hat, fällt dieser Zusatz fort, oft wird sogar besonders hinzugefügt "civis noster" oder "unser Mitbürger". Das Fortfallen des Zusatzes "scotus" läßt sich auch in den Anklamer Taufregistern feststellen. Auch zeigt sich wieder, daß die Schotten etwas exklusiv sind und als Paten nur Landleute bitten, die z.T. aus dem an Schotten reichen Greifswald oder Wolgast verschrieben werden. Die Namen dieser waren mir sämtlich alte Bekannte. In dem Taufbuch von St. Marien brauchte ich nicht lange zu suchen. Gleich bei der Taufe am 15.2.1607 fand ich "David Mortans scoti Hausfrau". 1609 taucht auf "Andreas Güttern scotus". Nickel Watten muß ein eingebürgerter Schotte sein, denn er verwendet nur schottische Paten, 1608 z.B. Jürgen Barckeley und uxor Wilh. Peters (= Peterson), civis Gryphiswaldensis, natione scoti, oder 1614: Herrn David Falkener (schottisch = Falconer) civis et senator Wolgastensis und Jürgen Barckeleyen Hausfrau. Greifswalder Schotten, die in Anklam Pate stehen, sind ferner: Hans Levesten (Livingston), Wolter Eschen (Erskine), Wolter Linsen (Lindsay). Aus dem Taufregister allein ergeben sich als in Anklam ansässig folgende Schotten, außer den 1929 schon genannten und deren Nachkommen:

    1. Andreas Güttern, nachweisbar 1608-23
    2. David Mortan, nachweisbar 1606-12
    3. Nickel Watt, nachweisbar 1608-24
    4. Andreas Hunter, nachweisbar 1687-1700
    5. Hans Grigge, nachweisbar 1623.

Zweifelhaft sind: Wilhelm Meler, (Meal?, Mailer?) 1623, Jochim Gobbe (Cobb?, Cobban?) 1621, Baltzer Hidden 1623, Peter Andressen 1681, Heinrich Ambrosius (Ambrose).

Einige ergänzende Angaben, teilweise anderen Quellen entnommen, mögen folgen:

Stammtafel der Rowan:

I. Rowan, James, Esquire in Schottland, verm. Alice Murray

II. Rowan, William, Kaufmann, Ratsherr in Anklam, geb. in Schottland um 1550, gest.Anklam nach 4.1.1616, verm. Ilsalbe Mehl, Tochter des Petrus M., Ratsherr in Anklam und der Anna Peetz. Kinder in Anklam geboren:

      1. Anna, verm. Lorenz Dinnies in Anklam.
      2. Emerentia, geb. um 1597, verm. 1. Anklam, Georg Barckeley, schottischer Kaufmann in Anklam, gest. ebenda 29.4.1615, verm. 2. Heinrich Ambrosius, 3.4.1618, Krämer in Anklam, Sohn des Heinr. A., Bürgermeister in Friedland (Meckl.).
      3. Margarete, verm. Mathias Schütte, Rektor und Stadtrat in Anklam.
      4. Regina, geb. um 1598, verm. Bertram Schwarz, Kaufmann in Greifswald, gest. 16.1.1629
      5. Wilhelm, s. III.

III. Rowan, Wilhelm, civis primarius in Greifswald, Kaufmann. Besaß in Anklam das von seinem Vater ererbte Haus Nr. 13 am Markt, 1664 als halbes Haus versteuert. geb. Anklam um 1582, gest. Greifswald nach 1664 (?), verm. Greifswald 1607 Emerentia Schwarz, Tochter des Georg Sch., Kfm. Ebenda und der Emer. Schmiterlow. Kinder in Greifswald geboren:

      1. Regina.
      2. Anna, geb. 16.4.1608, begr. ebd. gleichzeitig mit ihrem Mann 19.3.1628, verm. ebd. 1627 Martin Völschow, Kfm. ebd.
      3. Jakob. S. IV

IV. Rowan, Jakob, Ratsapotheker in Anklam 1672, Ratsherr und Kämmerer ebd. 1693, geb. Greifswald, gest. Anklam 11.6.1717, verm. Marg. Elisabeth Hassertz (gest. Anklam 10.9.1748). Kinder in Anklam geboren:

      1. Jakob Rowan, geb. ?, verh. Anklam, Marien-K. 20.9.1731 Ilsabe Gertrud Cameratten, Herrn Baltzer C., gew. Provisor z. heiligen Geist nachgel. älteste Tochter.
      2. Katharina Elisabeth Rowan, geb. ?, verm. Anklam Marien-K. 2.12.1728 Herrn Philipp Dürenberg, Bürger und Worthalter ebd.

Georg Barckeley, Kfm. cicis primarus in Anklam, vielleicht ein Bruder des Alexander B., schottischer Kfm. in Greifswald, der im Namen seiner Landsleute dort 1599-1604 den großen Prozeß beim Reichskammergericht in Wetzlar führt. Gest. Anklam Marien-K. 29.4.1615, verm. Anklam vor 12.1607, Emerentia Rowan. Die Ehe scheint kinderlos gewesen zu sein. B. war ein kränklicher Mann, denn sein Landsmann Alexander Erskein in Greifswald, der ihn in einem lateinischen Trauergedicht bei seinem Begräbnis als cognatus bezeichnet, sagt von ihm: "Sollicitudinibus plenam cognate George Finisti vitam lecto per tempora fixus Plurima". - B. und nach seinem Tode seine Witwe und deren zweiten Mann Heinr. Ambrosius, führten 1615 - 26 einen Prozeß gegen den herzoglichen Stallmeister und Hauptmann des Amtes Jasenitz, Joachim von Trampe (s. balt. Stud. n. F. Bd. 27, S.114 ff). Dieser hatte 1609 für seine bevorstehende Hochzeit bei B. Waren im Betrage von 300 Gulden entnommen und auch wohl bares Geld, denn sein Schuldschein vom 25.11.1609 lautete über 742 Gulden. Da er trotz vieler Versprechungen nicht zahlte, klagte endlich die Witwe B. 1615. Im Verlauf des langwierigen Prozesses richtete von T. 1626 ein sehr temperamentvolles Schreiben an den Herzog, dessen Anfang, da er für die damaligen Ansichten über die Schotten charakteristisch ist, hier wiedergegeben sein mag. (Stett. Archiv P.I Tit.71. Nr. 65 a. Bd.1 und Tit. 52. Nr. 164.)" Es ist ja ein gemeines wahres Sprichwort, an der Huren winken, an der Hunde hinken, an der Kramer schwehren, darf man sich nicht kehren. So ist es auch handtgreiflich wenn ein Kramer erst mit der Butter leufft, weret es nicht fünf Jahre, so hatt er ein groß Haus in der Stadt, für viele tausend gülden seydenwahren, Ist das nicht getrüglich umtgangen, so hole es der teuffel. Wie vielmahll hat er woll seine Seele, ehe er das Unrechte gutt zusammen gebracht, verschworen. Dennoch muß solcher Kerll, Wan er nur sein Buch beschworen, manchen redlichen vom Adell vorgezogen, undt nicht eins gehört werden...." v. T. wird mehrfach zur Zahlung verurteilt unter Androhung der Zwangsvollstreckung. Einen Teil der Schulden trägt er nach langen Jahren ab, gegen den Rest sträubt er sich in obiger Eingabe. Über dem Ausgang des Prozesses liegt ein Dunkel. Wahrscheinlich machte dann der Einfall der kaiserlichen Truppen in Pommern und die Nöte der Zeit allem ein Ende.

Rowan und Barckeley waren also anscheinend wohlhabende, wenn nicht reiche Kaufleute in Anklam. Im Gegensatz zu diesen scheinen die folgenden Schotten Krämer oder Händler gewesen zu sein.

Nickel Watten ließ in der Marienkirche folgende Kinder taufen:

    1. Dorothea, 16.2.1608.
    2. Anna, 28.7.1609.
    3. Hans, 4.1.1611.
    4. Katharina16.9.1614.
    5. Margarete 12.8.1620.
    6. Elisabeth, 24.6.1620.

Watten (schott. Watt) besaß 1624 in der Keilstraße 2 Häuser, No. 66 und No.68, die beides als ganzes Erbe versteuert wurden. Sein Sohn Hans besaß 1664 nur das Haus No. 66 (Lustration der preuß. vorpomm. Städte 1709, stett. Kriegsarchiv, acta matrikularia. Tit. 2 No. 1 - 4).

David Mortan (schott. Morton) verm.vor 2.1607 mit der Witwe des Jakob Kamer, wohl ebenfalls ein Schotte (schott. Kane?). Er läßt drei Kinder taufen:

    1. Johannes, 29.5.1607.
    2. David, 26.12.1609
    3. Everd, 5.3.1612.

Hans Grigge (schott. Greig) steht 1623 bei einem Kinde seines Landsmannes Güttern Pate.Er wird 1624 als Besitzer eines Hauses Frauenstraße 84 (½ Erbe) genannt. Vielleicht ist er identisch mit dem in Wolgast wohnenden schottischen Kaufmann gleichen Namens. In diesem Fall ergibt sich für ihn folgendes: Geboren in Montrose als Sohn des gleichnamigen Kaufmanns und der Marie Petrey. Gest. Pritzwalk 7.4.1658, verm. 1. Anna Alberti aus Wolgast ; 2. Wolgast 1.5.1637 Ursula Kramer, Tochter des Joh. K., Pastor in Treptow. Er war in W. 24 Jahre lang Kirchenprovisor. Aus der ersten Ehe entsprossen 2 Söhne: Walter, geb. 1624, Johannes, geb. 8.7.1632.

Andreas Hunter ist vielleicht ein Sohn des 1627 in Rügenwalde wohnenden schottischen Händlers Hans H. und der NN Kerner. Er läßt in Anklam 3 Kinder taufen:

    1. Andreas, 16.12.1687.
    2. Martin, 7.3.1689,.
    3. Phillip, 23.11.1690

Sicherlich würde die genaue Durchsicht der Anklamer Kirchenbücher und anderer Quellen diese wenigen Angaben noch wesentlich ergänzen und vermehren. Auch würden sich wahrscheinlich noch eine größere Zahl von Schotten dort finden. Mir fehlt zur Ausbeutung dieser Quellen Zeit und Gelegenheit. Vielleicht geben diese Quellen den Anklamern Forschern die Anregung, diese und andere Quellen zu durchforschen, um die interessante Frage, wie groß die schottische Einwanderung in Anklam früher gewesen ist und welchen Einfluß sie auf den damaligen Handel und Wandel gehabt hat, weiter zu klären.

Sanitätsrat Dr. M. Bethe, Stettin


                
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